Steuern

14.12.2018
Bedeutung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

Registrierungspflichten und -vorteile

Bereits derzeit ist die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) – zumindest aus Sicht der Finanzverwaltung – erforderlich, um nachweisen zu können, dass der Abnehmer ein Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuerrechts ist. Innergemeinschaftliche Lieferungen und grenzüberschreitende sonstige Leistungen (insbesondere Dienstleistungen) unterliegen im Inland nur dann nicht der Umsatzsteuer, wenn sie an einen Unternehmer (B2B) erbracht werden, der im Ausland mit seiner USt-IdNr. registriert ist. Im Übrigen ist sie erforderlich, um den Meldepflichten nachkommen zu können, insbesondere um eine sog. Zusammenfassende Meldung (ZM) abgeben zu können, mit der die Unternehmer ihre Verpflichtungen über die Meldung von Warenbewegungen für die Überwachung des Warenstroms über MIAS erfüllen.

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13.12.2018
Vereinheitlichung der Regelungen zu Reihengeschäften innerhalb der EU

Geplante Neuregelungen und ihre Auswirkungen in der Besteuerungspraxis

Der Rat ECOFIN hat im Rahmen der Maßnahmen, die zum 1.1.2020 in Kraft treten sollen, auch eine Regelung zu Reihengeschäften innerhalb der EU getroffen. Es ist nunmehr geplant, das Reihengeschäft in Art. 36a der Mehrwertsteuer-System-Richtlinie (MwStSystRL) europaweit einheitlich zu regeln. Diese Regelung soll nur für Reihengeschäfte innerhalb der EU anwendbar sein, mithin solche, in denen sowohl das Warenabgangsland als auch das Zielland in der EU belegen sind.

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12.12.2018
Die umsatzsteuerliche Behandlung von innergemeinschaftlichen Umsätzen über Konsignationslager

Nationale Rechtsänderungen und Entwicklungen auf EU-Ebene

Die Lieferung von Waren erfolgt in der Wirtschaftspraxis oftmals unter Einschaltung eines in unmittelbarer Nähe des Abnehmers befindlichen Konsignationslagers (bzw. Call-off stock). Dabei bleibt der Lieferant zivilrechtlicher Eigentümer der Waren, bis der Abnehmer diese aus dem Konsignationslager entnimmt. Durch die Zwischenschaltung des Konsignationslagers wird z.B. eine kontinuierliche Verfügbarkeit der vom Abnehmer benötigten Waren sichergestellt. Aus umsatzsteuerlicher Sicht sind allerdings sowohl bei grenzüberschreitenden Lieferungen als auch in reinen Inlandsfällen verschiedene Besonderheiten zu beachten. Infolge von zwei neueren BFH-Urteilen sind dabei Änderungen der Rechtslage eingetreten.

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11.12.2018
Änderung der Unternehmensbesteuerung ab 2019

Das Jahressteuergesetz 2018 wurde im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens in das „Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ umbenannt. Insgesamt gesehen darf sich die Wirtschaft auf eine Reihe von Verbesserungen einstellen.

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11.12.2018