Rechnungslegung & Finanzen

23.02.2019
Ernsthaftigkeit der Inanspruchnahme und Wertaufhellung bei Gewährleistungsrückstellungen

Die Anforderungen an die Bildung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind vom BFH nochmals dargelegt worden. Eine Rückstellung kann nach einem neuen Urteil des BFH vom 28.8.2018 (Az.: X B 48/18) dann nicht gebildet werden, wenn ein Mangel zwar am Bilanzstichtag bereits vorhanden war, mit der Inanspruchnahme des Verpflichteten zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht ernsthaft zu rechnen war, weil beide Vertragsparteien den Mangel noch nicht kannten.

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08.12.2018
Umsetzung der Datenschutzanforderungen: Prüfung schützt vor Bußgeldern

Die Aufregung war groß, als die neuen Datenschutzgrundsätze der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Mai dieses Jahres zur Anwendung kamen. Dies hatte zwei wesentliche Gründe: Neben den deutlich angestiegenen bürokratischen und dokumentarischen Anforderungen drohen Unternehmen aller Größen und Branchen mit der DSGVO und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erhebliche Sanktionen. Ganz konkret ergeben sich für Unternehmen hohe finanzielle Risiken in Form von Bußgeldzahlungen, die bei schwerwiegenden Verstößen bis zu vier Prozent des weltweit erzielten Konzernumsatzes des Vorjahres erreichen können. Angesichts dessen ist es unerlässlich, die Einhaltung der Vorgaben gemäß DSGVO und BDSG sicherzustellen. Das stellt die Unternehmen vor die Herausforderung, ihre datenschutzrelevanten Verfahren und Maßnahmen anzupassen. Zugleich steigt der Bedarf für eine Prüfung dieser technischen und organisatorischen Verfahren und Maßnahmen durch einen Wirtschaftsprüfer oder anderen sachverständigen Experten.

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07.12.2018
Währungsumrechnung im Konzernabschluss: Anwendung des neuen DRS 25

Für international aufgestellte Unternehmen gehören Fremdwährungsgeschäfte zum Alltag, allerdings sind im Rahmen der Bilanzierung vielfältige Probleme zu lösen. Insbesondere gilt das für die Einbindung von Tochterunternehmen, z.B. im Anschluss an eine Akquisition. Hilfestellung bietet der am 3.5.2018 vom BMJV bekannt gemachte DRS 25. Dieser Standard konkretisiert die Grundsätze zur Währungsumrechnung nach § 308a HGB und behandelt in diesem Zusammenhang bestehende Zweifelsfragen. Der nachfolgende Überblick führt in die Anwendung des – nicht weniger als 109 (!) Textziffern umfassenden – DRS 25 ein. Neben der Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen insgesamt stehen Währungsumrechnungen bei einzelnen Konsolidierungsmaßnahmen im Vordergrund.

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06.12.2018
Bilanzierungsvorgaben gem. DRS 26 „Assoziierte Unternehmen“ und DRS 27 „Anteilmäßige Konsolidierung“

Der HGB-Fachausschuss des DRSC hat den DRS 26 „Assoziierte Unternehmen“ und den DRS 27 „Anteilmäßige Konsolidierung“ verabschiedet, welche die bisherigen DRS 8 und DRS 9 ersetzen. Beide Standards gelten für alle Unternehmen, die zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet sind oder einen solchen freiwillig aufstellen. DRS 26 und DRS 27 beschäftigen sich neben der Abgrenzung der assoziierten Unternehmen sowie Gemeinschaftsunternehmen insbesondere mit der Technik der Equity- sowie Quotenkonsolidierung. Hierbei wird eine Reihe von Zweifelsfragen behandelt und es werden im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen praktikable Lösungsvorschläge entwickelt.

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05.12.2018
Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS 16: Neuregelung ab 1.1.2019 bringt Erleichterungen, aber auch Zweifelsfragen

Ab dem 1.1.2019 ersetzt IFRS 16 die bisherigen Standards und Regularien IAS 17, IFRIC 4, SIC-15 und SIC-27. Der neue Standard IFRS 16 bringt – zumindest für Leasingnehmer – weitreichende Änderungen bei der Bilanzierung von Leasingverhältnissen mit sich. Es ist mit starken Änderungen der Bilanzbilder und wichtiger Kennzahlen zu rechnen.

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