GewStG

09.04.2019
Gewerbesteuerliche Hinzurechnung II: Entgelte für Cloud Services

Unter Cloud Services oder Cloud Computing werden Dienstleistungen verstanden, bei der ein Unternehmen von einem Anbieter eine oder mehrere IT-Anwendungen aus der Cloud nutzt. Solche Dienstleistungen ersetzen vielfach herkömmliche Lizenzerwerbe. Die Aufwendungen für Cloud Services sind ggf. nach § 8 GewStG bei der Ermittlung des Gewerbeertrags hinzuzurechnen. Eine Abgrenzung zu anderen Dienstleistungen ist also geboten.

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08.04.2019
Gewerbesteuerliche Hinzurechnung I: Rechtsprechung setzt Grenzen bei Messekosten und Cash-Pool-Zinsen

Die gewerbesteuerliche Hinzurechnung beschäftigt die Unternehmenspraxis immer mehr. Erfreulicherweise setzt die Rechtsprechung den fiskalischen Interessen des Öfteren Grenzen, so zuletzt bei der Beurteilung von Messe kosten und bei der Darlehensgewährung im Rahmen eines Cash-Pools.

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03.04.2019
15.11.2018
Gewerbesteuerliche Kürzung von Dividenden: § 9 Nr. 7 GewStG in Drittstaatenfällen unionsrechtswidrig

Deutschland stellt an die gewerbesteuerliche Kürzung von Drittlandsdividenden strengere Bedingungen als an die gewerbesteuerliche Kürzung von Inlandsdividenden. Das verstößt nach aktueller EuGH-Rechtsprechung gegen EU-Recht, weil diese Ungleichbehandlung eine nicht zu rechtfertigende Beschränkung des freien Kapitalverkehrs darstellt.

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14.05.2017
Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Wasserentnahmeentgelten?

Erste FG-Entscheidung wendet sich gegen Hinzurechnungspflicht

In einigen Bundesländern wird von den dort tätigen öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen auf der Grundlage landesspezifischer Wassergesetze für die Erlaubnis zur Entnahme von Wasser aus öffentlichen Gewässern (Oberflächengewässer und Grundwasser) ein sog. Wasserentnahmeentgelt erhoben. Die Finanzverwaltung sieht in diesem Entgelt die Gegenleistung für die zeitlich befristete Überlassung eines Rechts (analog zu den Konzessionen nach § 48 Energiewirtschaftsgesetz) und rechnet den Aufwand zu einem Viertel nach § 8 Nr. 1 Buchst. f GewStG dem Gewerbeertrag hinzu. Gegen diese Behandlung des Wasserentnahmeentgelts wandten sich die betroffenen Unternehmen bislang vergeblich. Nunmehr liegt mit einem Urteil des FG Berlin-Brandenburg vom 14.2.2017 eine – soweit ersichtlich – erste Entscheidung in dieser Sache vor, die sich gegen die Auffassung der Finanzverwaltung wendet.

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