Umsatzsteuer

02.06.2019
Umsatzsteuerliche Organschaft mit Personengesellschaft als Organ ab 1.1.2019

In den Jahren 2015 bis 2017 wurden mehrere umsatzsteuerliche Regelungen vom Europäischen Gerichtshof und Bundesfinanzhof in Bezug auf die umsatzsteuerliche Organschaft einer rechtlichen Prüfung unterzogen. Mit dem BMF-Schreiben vom 26.5.2017 hat die Finanzverwaltung auf die geänderte Rechtsprechung zur Begründung einer umsatzsteuerlichen Organschaft reagiert und wendet diese nun seit dem 1.1.2019 verbindlich an.

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08.05.2019
Ertrag- und umsatzsteuerliche Behandlung von Zuschüssen des Vermieters zu Mieterumbauten

Die Gewährung von mietfreien Zeiten ist ein beliebtes Mittel, um den Mieter zum Vertragsabschluss zu bewegen. Gleiches gilt für die Gewährung von Zuschüssen. Die Vermieterzuschüsse sollen dem Mieter die Option für Umbauten geben, um z.B. die Verkaufsfläche für die Darbietung seiner Produkte anzupassen.

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06.05.2019
Doppelbesteuerung bei atypischen Maklerverträgen

Vermittlungsleistungen im Rahmen eines nach § 1 Abs. 2 GrEStG steuerpflichtigen atypischen Maklervertrags erfüllen nicht die Voraussetzungen gem. § 4 Nr. 9 Buchst a UStG und unterliegen daher auch der Umsatzsteuerpflicht. Eine Doppelbelastung mit Umsatz- und Grunderwerbsteuer ist die Folge.

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04.03.2019
Umsatzsteuerliche Bemessungsgrundlage bei Bonuspunktesystemen demnächst auf dem BFH-Prüfstand

Bonuspunktesysteme erfreuen sich bei vielen Unternehmen großer Beliebtheit. Die umsatzsteuerliche Behandlung dieser Kundenbindungsprogramme ist in zahlreichen Punkten aber noch weitgehend ungeklärt und deshalb immer wieder Gegenstand aktueller Rechtsprechung.

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01.03.2019
Brexit und Umsatzsteuer – Auf diese Änderungen müssen sich Unternehmer jetzt dringend einstellen

Durch die Mehrwertsteuersystemrichtlinie gilt das Umsatzsteuerrecht in der EU als weitreichend harmonisiert. Mit Vollzug des Brexit wird die Harmonisierung im Verhältnis zum Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland (GB) automatisch entfallen. Weitreichende Änderungen bei der Umsatzbesteuerung des Geschäftsverkehrs zwischen GB und Deutschland sind die Folge. Erleichternde Übergangsregelungen sieht der Gesetzgeber im Entwurf des Brexit-Steuergesetzes (BT-Drucks. 19/7377) bislang nicht vor und die Ausgestaltung des zukünftigen britischen Umsatzsteuerrechts ist noch nicht bekannt. Unternehmer sind daher gut beraten, den umsatzsteuerlichen Handlungsbedarf festzustellen und erforderliche organisatorische und vertragliche Anpassungen vorzubereiten. Dabei sollten insbesondere die folgenden 14 wesentlichen Änderungen bedacht werden.

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