Brexit

01.10.2019
Hard Brexit – Darauf ist im Worst Case zu achten

Am 6.9.2019 hat das britische Unterhaus ein Gesetz verabschiedet, das einen No-Deal-Brexit zum 31.10.2019 ausschließen soll. Danach muss der Premierminister einen Antrag auf Verlängerung der Brexit-Frist zum 31.1.2020 stellen, wenn er bis zum 19.10.2019 kein Abkommen mit der EU zustande bringt. Da im Moment nicht abzusehen ist, wie dieses Abkommen insbesondere bezüglich der EU-Grenze zwischen Irland und Nordirland aussehen soll und der Premierminister eine Verlängerung der Brexit-Frist beharrlich verweigert, stellt ein No-Deal-Brexit trotz des britischen Gesetzes immer noch den Worst Case dar. Nachfolgend werden die wichtigsten Folgen aufgeführt, die sich im Falle eines No-Deal-Brexit und weitgehend auch bei allen anderen Formen eines Brexit ergeben.

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29.05.2019
Internationale Zusammenarbeit gemeinnütziger Organisationen vor dem Hintergrund eines möglichen Brexit

Anwendung der Grundsätze der Mittelverwendung und -weitergabe

Sollte Großbritannien den Austritt aus der Europäischen Union vollziehen, wird – abhängig von den noch zu treffenden Vereinbarungen – Großbritannien möglicherweise zum Drittstaat. Im Folgenden sollen daher die Grundsätze der Mittelverwendung im Ausland und die Mittelweitergabe an ausländische Organisationen betrachtet werden.

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01.03.2019
Brexit und Umsatzsteuer – Auf diese Änderungen müssen sich Unternehmer jetzt dringend einstellen

Durch die Mehrwertsteuersystemrichtlinie gilt das Umsatzsteuerrecht in der EU als weitreichend harmonisiert. Mit Vollzug des Brexit wird die Harmonisierung im Verhältnis zum Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland (GB) automatisch entfallen. Weitreichende Änderungen bei der Umsatzbesteuerung des Geschäftsverkehrs zwischen GB und Deutschland sind die Folge. Erleichternde Übergangsregelungen sieht der Gesetzgeber im Entwurf des Brexit-Steuergesetzes (BT-Drucks. 19/7377) bislang nicht vor und die Ausgestaltung des zukünftigen britischen Umsatzsteuerrechts ist noch nicht bekannt. Unternehmer sind daher gut beraten, den umsatzsteuerlichen Handlungsbedarf festzustellen und erforderliche organisatorische und vertragliche Anpassungen vorzubereiten. Dabei sollten insbesondere die folgenden 14 wesentlichen Änderungen bedacht werden.

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24.02.2019
Der Brexit und die Ltd: Der Weg aus der britischen Rechtsform

Den in Deutschland in der Rechtsform einer „private company limited by shares“ (Ltd) niedergelassenen Unternehmen, die mit Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (Brexit) ihre Niederlassungsfreiheit verlieren, soll ein Wechsel in eine inländische Personengesellschaft (mit beschränkter Haftung) ermöglicht werden. Dazu trat mit Wirkung zum 1.1.2019 das Vierte Gesetz zur Änderung des Umwandlungsgesetzes (4. UmwGÄndG) in Kraft.

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10.12.2018