Tax Compliance Management System – Chancen nutzen und Risiken verhindern mittels des Vier-Phasen-Modells

Ob Preisabsprachen, schwarze Kassen, unzumutbare Arbeitsbedingungen, diskriminierende Marketingkampagnen, Daten- und Schmiergeldaffären oder Steuerverkürzung und -hinterziehung – diese Compliance-Verstöße haben in allen Fällen der letzten Zeit zu hohen Kosten, Imageschäden und persönlicher Haftung der Beteiligten geführt. In unserer neuen Reihe zum Tax Compliance Management System (Tax CMS) stellen wir dar, wie im Bereich Steuern Risiken vermieden, Qualität und Effizienz von Prozessen gesteigert sowie letztlich Ressourcen gespart werden können. Eine zentrale Rolle spielt dabei das sog. Vier-Phasen-Modell von PKF, das wir im Anschluss an einen grundsätzlichen Überblick vorstellen werden. weiterlesen

Bitcoin: Virtuelle Goldgräber und deren Besteuerung im privaten und betrieblichen Bereich

Der Bitcoin erfährt spätestens seit dem rasanten Kursanstieg im Jahr 2017 einen immer größeren Bekanntheitsgrad. Dabei ist der Kurs äußerst volatil: Im Laufe des Jahres 2017 stieg er von 930 € auf 16.892 € (dem Allzeithoch Mitte Dezember 2017), um dann bis Mitte März 2018 wieder auf 6.656 € abzustürzen. Infolge der Ausbreitung dieses Zahlungsmittels sowie wegen der damit verbundenen Kursgewinne und -verluste haben Fragen nach der zutreffenden steuerlichen Behandlung stark an Bedeutung gewonnen. weiterlesen

Wirtschaftlich Berechtigte im neuen Transparenzregister

Mitteilungspflichten für Stiftungen und deren Beteiligte

Das mit dem Geldwäschegesetz (GWG) neu eingeführte Transparenzregister ist online. Die Frist zur erstmaligen Mitteilung der „wirtschaftlich Berechtigten“ ist am 1.10.2017 abgelaufen und seit dem 27.12.2017 ist – bei entsprechender Berechtigung – die Einsichtnahme in das Register möglich. Die erste Aufregung hat sich gelegt, oft jedoch ungeachtet der Frage, ob man den Anforderungen des Gesetzes tatsächlich nachgekommen ist. Anwendungshinweise des Bundesverwaltungsamts haben bestehende Unsicherheiten bei der Auslegung des neuen GWG nur teilweise ausräumen können. Wir geben hiermit einen Überblick über die weitläufigen Pflichten des neuen GWG, die nicht nur den Vorstand einer Stiftung treffen. weiterlesen

Unternehmensteuerstrafrecht in Großbritannien erfordert Tax Compliance Management System auch in Deutschland

Zum 30.9.2017 wurde in Großbritannien (GB) ein neuer Unternehmensteuerstraftatbestand in zwei Varianten geschaffen - der sog. „Corporate Offence of Failure to Prevent Facilitation of Tax Evasion“ (CCO). Die Auswirkungen dieser im Criminal Finances Act 2017 verankerten Neuregelungen sind auch für deutsche Unternehmen mit Verbindungen nach GB erheblich und erzeugen Handlungsbedarf. weiterlesen

US-Steuerreform: Positive Impulse für deutsche Exportunternehmen

Die größte Steuerreform in den USA seit über 30 Jahren wurde vom US-Präsidenten am 22.12.2017 unterzeichnet. Ziel ist es, das Steuersystem zu vereinfachen, Abgaben zu senken, Anreize für Investitionen in den USA zu schaffen und einen positiven Beschäftigungsimpuls für den Arbeitsmarkt herbeizuführen. Hervorzuheben ist aus Unternehmenssicht vor allem die deutliche Absenkung des Körperschaftsteuerniveaus von 35% auf 21% (ohne lokale Steuern). Im Folgenden werden die wichtigsten Neuerungen aus Unternehmenssicht vorgestellt, wobei der Fokus auf den Auswirkungen für deutsche exportierende Unternehmen bzw. Unternehmen mit US-Tochtergesellschaften liegt. weiterlesen

Bewertung von mittelständischen Wachstumsunternehmen

Praxisrelevante Besonderheiten und Herausforderungen

Unternehmen kleiner und mittlerer Größe (KMU) zeichnen sich gegenüber etablierten Unternehmen – insbesondere großen Konzernen mit ihren vergleichsweise starren Strukturen – typischerweise durch eine größere Marktnähe und Flexibilität aus. Infolgedessen bringen KMU besonders häufig Innovationen hervor und sind in verschiedensten Branchen Wegbereiter des technologischen Fortschritts. Dies gilt vor allem für junge Wachstumsunternehmen, die sich in zukunftsweisenden Wachstumsbranchen wie der Informationstechnologie oder Internetökonomie bewegen. Die Bewertung solcher jungen und innovativen KMU erfordert die Bewältigung besonderer Herausforderungen. weiterlesen

Nationale Vorgaben im Bereich der Verrechnungspreisdokumentation: Aktuell anstehende Umsetzungspflichten!

Das BEPS-Programm der OECD (Base Erosion and Profit Shifting) beinhaltet umfangreiche Maßnahmen gegen gewinnverkürzende und -verlagernde Strategien multinationaler Konzerne. Mit dem ersten BEPS-Umsetzungsgesetz hatte der deutsche Gesetzgeber Ende 2016 bestehende Dokumentationsvorschriften an die Vorgaben der OECD angepasst. Mitte 2017 wurde die Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung (GAufzV) neu gefasst. Nachfolgend wird ein Überblick über die wichtigsten Regelungen gegeben, um anschließend die Konsequenzen für die Unternehmenspraxis aufzuzeigen. weiterlesen

Vorweggenommene Erbfolge: Vorsicht bei Nießbrauchregelungen

Die Übertragung des Betriebsvermögens unter Vorbehaltsnießbrauch gehört zu den Gestaltungsinstrumenten der vorweggenommenen Erbfolge. Hierzu hat der BFH kürzlich überraschend entschieden, dass unentgeltliche Übertragungen von Betriebsvermögen nur dann steuerneutral sein können, wenn die gewerbliche Betätigung des Unternehmers beendet wird. Das erschüttert die bisherige Praxis von Betriebsübertragungen. Denn wenn dem Überträger ein Nießbrauch vorbehalten wird, entscheidet dessen Ausgestaltung darüber, ob eine steuerneutrale Übertragung des Betriebs zu Buchwerten möglich ist. Im Fall einer schädlichen Nießbrauchvereinbarung droht künftig die Aufdeckung der stillen Reserven. weiterlesen