US-Steuerreform: Positive Impulse für deutsche Exportunternehmen

Die größte Steuerreform in den USA seit über 30 Jahren wurde vom US-Präsidenten am 22.12.2017 unterzeichnet. Ziel ist es, das Steuersystem zu vereinfachen, Abgaben zu senken, Anreize für Investitionen in den USA zu schaffen und einen positiven Beschäftigungsimpuls für den Arbeitsmarkt herbeizuführen. Hervorzuheben ist aus Unternehmenssicht vor allem die deutliche Absenkung des Körperschaftsteuerniveaus von 35% auf 21% (ohne lokale Steuern). Im Folgenden werden die wichtigsten Neuerungen aus Unternehmenssicht vorgestellt, wobei der Fokus auf den Auswirkungen für deutsche exportierende Unternehmen bzw. Unternehmen mit US-Tochtergesellschaften liegt. weiterlesen

Bewertung von mittelständischen Wachstumsunternehmen

Praxisrelevante Besonderheiten und Herausforderungen

Unternehmen kleiner und mittlerer Größe (KMU) zeichnen sich gegenüber etablierten Unternehmen – insbesondere großen Konzernen mit ihren vergleichsweise starren Strukturen – typischerweise durch eine größere Marktnähe und Flexibilität aus. Infolgedessen bringen KMU besonders häufig Innovationen hervor und sind in verschiedensten Branchen Wegbereiter des technologischen Fortschritts. Dies gilt vor allem für junge Wachstumsunternehmen, die sich in zukunftsweisenden Wachstumsbranchen wie der Informationstechnologie oder Internetökonomie bewegen. Die Bewertung solcher jungen und innovativen KMU erfordert die Bewältigung besonderer Herausforderungen. weiterlesen

Nationale Vorgaben im Bereich der Verrechnungspreisdokumentation: Aktuell anstehende Umsetzungspflichten!

Das BEPS-Programm der OECD (Base Erosion and Profit Shifting) beinhaltet umfangreiche Maßnahmen gegen gewinnverkürzende und -verlagernde Strategien multinationaler Konzerne. Mit dem ersten BEPS-Umsetzungsgesetz hatte der deutsche Gesetzgeber Ende 2016 bestehende Dokumentationsvorschriften an die Vorgaben der OECD angepasst. Mitte 2017 wurde die Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung (GAufzV) neu gefasst. Nachfolgend wird ein Überblick über die wichtigsten Regelungen gegeben, um anschließend die Konsequenzen für die Unternehmenspraxis aufzuzeigen. weiterlesen

Vorweggenommene Erbfolge: Vorsicht bei Nießbrauchregelungen

Die Übertragung des Betriebsvermögens unter Vorbehaltsnießbrauch gehört zu den Gestaltungsinstrumenten der vorweggenommenen Erbfolge. Hierzu hat der BFH kürzlich überraschend entschieden, dass unentgeltliche Übertragungen von Betriebsvermögen nur dann steuerneutral sein können, wenn die gewerbliche Betätigung des Unternehmers beendet wird. Das erschüttert die bisherige Praxis von Betriebsübertragungen. Denn wenn dem Überträger ein Nießbrauch vorbehalten wird, entscheidet dessen Ausgestaltung darüber, ob eine steuerneutrale Übertragung des Betriebs zu Buchwerten möglich ist. Im Fall einer schädlichen Nießbrauchvereinbarung droht künftig die Aufdeckung der stillen Reserven. weiterlesen

Investmentsteuerreformgesetz stellt bisherige Besteuerung auf den Kopf

Zum 1.1.2018 tritt das neue Investmentsteuerreformgesetz (InvStRefG) in Kraft und wird die bisherige Besteuerung von Investmentfonds umfassend ändern. Der Gesetzgeber will auch bei nicht ausschüttenden (thesaurierenden) und teilausschüttenden Fonds sicherstellen, dass der Anleger einen Mindestbetrag in Form einer Vorabpauschale versteuern muss. Für diese gelten die gleichen Teilfreistellungen wie für die Besteuerung von Ausschüttungen. Die Höhe des steuerfreien Anteils richtet sich auch hier nach der Art des Fonds. weiterlesen

Verpflichtung zur Einrichtung eines Risikomanagementsystems für Händler mit Bargeschäften nach dem neuen Geldwäschegesetz

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie wurde das Geldwäschegesetz (GwG) neu gefasst und beinhaltet seit dem 26.6.2017 insbesondere für die Nichtfinanz-Industrie umfassende Änderungen. Damit reagiert der Gesetzgeber auf die gestiegene Zahl an Verdachtsmeldungen in den letzten Jahren, nach denen insbesondere Güterhändler zur Geldwäsche genutzt wurden. weiterlesen

Digitalisierung nimmt Fahrt auf

Herausforderungen und Potentiale für Netzbetreiber

Der erhöhte Bedarf zum Netzausbau und zur Flexibilisierung des Stromnetzes sowie die zunehmenden Anforderungen aus der Regulierung erfordern Maßnahmen im Netzbetrieb. Im Privat- und Industriebereich stellen sich mit der Digitalisierung große Herausforderungen, um die Potentiale nutzen zu können – hier dargestellt für Netzbetreiber, aber auch anderweitig. weiterlesen

Wird ein Tax Compliance Management System auch für den Mittelstand zur Pflicht?

Tax Compliance – die Einhaltung von steuerlichen Vorschriften – gewinnt vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion sowie empfindlicher Sanktionen bei Verstößen immer mehr an Bedeutung. So hat der Steuerpflichtige eine Berichtigungspflicht, wenn ihm ein Fehler in einer Steuererklärung bekannt wird. Ein angemessenes und wirksames innerbetriebliches Kontrollsystem zur Erfüllung der steuerlichen Pflichten kann nach der aktuellen Fassung des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung (AEAO) aber ein Indiz dafür darstellen, dass der Steuerpflichtige bei der Begehung des Verstoßes weder vorsätzlich noch leichtfertig gehandelt hat. Vor diesem Hintergrund stehen nicht nur Großkonzerne, sondern insbesondere auch kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) vor der Frage, ob bzw. wie die Einhaltung steuerlicher Vorgaben systematisch sichergestellt werden kann. weiterlesen