Wird ein Tax Compliance Management System auch für den Mittelstand zur Pflicht?

Tax Compliance – die Einhaltung von steuerlichen Vorschriften – gewinnt vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion sowie empfindlicher Sanktionen bei Verstößen immer mehr an Bedeutung. So hat der Steuerpflichtige eine Berichtigungspflicht, wenn ihm ein Fehler in einer Steuererklärung bekannt wird. Ein angemessenes und wirksames innerbetriebliches Kontrollsystem zur Erfüllung der steuerlichen Pflichten kann nach der aktuellen Fassung des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung (AEAO) aber ein Indiz dafür darstellen, dass der Steuerpflichtige bei der Begehung des Verstoßes weder vorsätzlich noch leichtfertig gehandelt hat. Vor diesem Hintergrund stehen nicht nur Großkonzerne, sondern insbesondere auch kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) vor der Frage, ob bzw. wie die Einhaltung steuerlicher Vorgaben systematisch sichergestellt werden kann. weiterlesen

Folgen negativer Zinsen für Stiftungen und andere NPO

Auswirkungen auf die Gemeinnützigkeit und die Haftungslage

Die aktuellen Entwicklungen an den Kapitalmärkten gehen auch an Non-Profit-Organisationen nicht spurlos vorbei. Neben den Einflüssen auf Budgethöhen und somit auf die finanziellen Möglichkeiten zur Zweckverwirklichung ergeben sich auch Auswirkungen auf die Gemeinnützigkeit sowie Konsequenzen für die allgemeinen Handlungspflichten und Haftungsgefahren für Vorstände bzw. Geschäftsführer. weiterlesen

CSR-Berichtspflichten betreffen auch den Mittelstand

CSR steht für Corporate Social Responsibility, also für die unternehmerische Verantwortung in unserer Gesellschaft. Ab 2017 haben bestimmte kapitalmarktorientierte Unternehmen Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen. Diese Berichtspflichten werden auch auf wesentlich kleinere mittelständische Unternehmen ausstrahlen. weiterlesen

Check-The-Box als Stellschraube bei der optimalen Wahl der Besteuerungsform in den USA

In Deutschland richtet sich die Besteuerung streng nach der Rechtsform und der Unterteilung in Körperschaft- und Einkommensteuer. Dagegen wird in den USA die steuerliche Einordnung von Gesellschaften grundsätzlich unabhängig von ihrer gesellschaftsrechtlichen Einordnung vorgenommen. Dabei kommt dem Wahlrecht „Check-The-Box (CTB)“ eine große Bedeutung zu. weiterlesen

Neuerungen des gemeindlichen Auswahlverfahrens im Rahmen der Energieversorgung

Novelle der §§ 46 ff. EnWG seit dem 3.2.2017 in Kraft

Am 3.2.2017 ist das Gesetz zur Änderung der Vorschriften zur Vergabe von Wegenutzungsrechten zur leitungsgebundenen Energieversorgung vom 27.1.2017 in Kraft getreten. Ob das Ziel dieser Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes, mehr Rechtssicherheit für die am Vergabeverfahren Beteiligten zu schaffen, erreicht werden kann, muss leider mit großen Fragezeichen versehen werden. weiterlesen

Cum-Ex-Geschäfte – Fiskus möchte sein Geld zurück: Wird er es auch bekommen?

Cum-Ex-Geschäfte bzw. Dividendenstripping ermöglichten die mehrfache Erstattung von nur einmal abgeführter Kapitalertragsteuer. Obwohl der Steuerschaden bereits lange bekannt war, wurde erst 2012 gesetzlich geregelt, dass im Ergebnis eine einbehaltene Kapitalertragsteuer nur dann anrechenbar ist, wenn sie zuvor auch an das Finanzamt abgeführt wurde. Den Schaden von geschätzt zwölf Mrd. € versucht die Finanzverwaltung wieder einzutreiben. Ehemals Modellbeteiligte stehen aktuell verschärft im Visier der Steuerfahndung. weiterlesen

Unternehmenscontrolling im Mittelstand: Bessere Entscheidungen aufgrund besserer Auswertungen

Steuerliche Beratung basiert meist auf Daten des externen Rechnungswesens, insbesondere des Jahresabschlusses. Dagegen ist die Datenbasis des Controlling das interne Rechnungswesen, vor allem die Kosten- und Leistungsrechnung. In letzter Zeit nimmt diese ehemals strikte Trennung zwischen externem und internem Rechnungswesen immer mehr ab. Unternehmenscontrolling wird als Integration von externer und interner Rechnungslegung gesehen, um Vorteile einer informationell besser fundierten Entscheidungsfindung und transparenten Berichterstattung zu generieren. weiterlesen

Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Wasserentnahmeentgelten

Wasser ist ein ehernes Gut, das vor Verunreinigungen und vor Einleitung gesundheitsgefährdender Stoffe zu schützen ist. Aber auch übermäßige Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern oder Erdschichten können den Erhalt eines intakten Gewässerökosystems gefährden. Um die Betreiber öffentlicher Wasserentnahmestellen an den Kosten, die zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung naturraumtypischer Rahmenbedingungen erforderlich sind, nach Maßgabe des Verursacherprinzips zu beteiligen, sieht die EU-Wasserrahmenrichtlinie entsprechende Maßnahmen vor. In Deutschland erheben auf dieser Rechtsgrundlage inzwischen 13 der 16 Bundesländer „Wasserentnahmeentgelte“ (auch Wassercent oder früher Wasserpfennig genannt). Die landesspezifischen gesetzlichen Regelungen für die Erhebung der Wasserentnahmeentgelte sind dabei sehr heterogen ausgestaltet und unterscheiden sich nicht nur in der Höhe der Abgabensätze. weiterlesen

PKFEvents

Veranstaltung

Duisburger Forum für Sanierung und Insolvenz

Duisburg, 26. September 2017

Veranstaltung

Strategische Unternehmensentwicklung durch Akquisitionen

Düsseldorf, 27. September 2017

Messeteilnahme

EXPO REAL 2017

München, 4. Oktober 2017

PKF Erfahrungsaustausch

Optimierung Working Capital Management

Balingen, 5. Oktober 2017

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