IFRS 16 Leasingverhältnisse

Am 13. Januar 2016 hat das International Accounting Standards Board (IASB) IFRS 16 Leases veröffentlicht und damit sein vor nunmehr 10 Jahren gemeinsam mit dem Financial Accounting Standards Board (FASB) begonnenes Projekt zur Neuregelung der Bilanzierung von Leasingverhältnissen zum Abschluss gebracht. Der neue Standard bringt – zumindest für Leasingnehmer – weitreichende Änderungen bei der Bilanzierung von Leasingverhältnissen mit sich. weiterlesen

Neuerungen bei der umsatzsteuerlichen Organschaft

BFH klärt Zweifelsfragen

Die umsatzsteuerliche Organschaft ist für Non-Profit-Unternehmen mit ihren „Servicegesellschaften“ von erheblicher Bedeutung. Nachdem der EuGH im Juli 2015 die deutschen Regeln für nicht EU-richtlinienkonform erklärt hatte, liegt nun die Umsetzung durch den BFH vor: Mit mehreren Urteilen wurde eine Reihe von Zweifelsfragen zur umsatzsteuerlichen Organschaft geklärt. weiterlesen

Ausländische Kapitalgesellschaften nicht nur in Panama: Fallstricke vermeiden!

Der Begriff „Panama Papers“ wird häufig als Synonym für die Steuerverkürzung mittels ausländischer Kapitalgesellschaften verstanden. Im Vergleich zur Gesamtzahl ist der Anteil ausländischer Kapitalgesellschaften, die tatsächlich steuerverkürzend eingesetzt werden, aber vergleichsweise gering. Grundsätzlich sind ausländische Kapitalgesellschaften im deutschen Steuerrecht als eigene – ausländische – Steuersubjekte anerkannt: Sie werden im Inland nur mit ihren deutschen Einkünften (beschränkte Steuerpflicht) und getrennt von ihren Anteilseignern (Abschirmwirkung) besteuert. Nicht aus Deutschland stammende Einkünfte der Kapitalgesellschaft unterliegen daher in Deutschland prinzipiell weder auf Ebene der ausländischen Kapitalgesellschaft noch auf Ebene des deutschen Anteilseigners der Besteuerung. Wichtige Ausnahmen von diesem Grundsatz stellen wir Ihnen nachfolgend vor. weiterlesen

Grundlegende Neuausrichtung der Umsatzbesteuerung von juristischen Personen des öffentlichen Rechts

Anwendungsfragen zum neuen § 2b UStG

Die mit dem Steueränderungsgesetz 2015 erfolgte Einfügung eines § 2b in das deutsche UStG stellt in der Umsatzbesteuerung von juristischen Personen des öffentlichen Rechts (jPöR) eine Zäsur zur bisherigen nationalen Rechtslage dar. Inhaltlich verschaffen die neuen Rechtsvorschriften die seit Jahren geforderte Rechtssicherheit, da die Neuregelungen die verbindlichen Vorgaben des Unionsrechts und die dazu ergangene nationale und unionsrechtliche Finanzrechtsprechung umsetzen. weiterlesen

Leitfaden zur Strategieberatung durch den Steuerberater: VFE-Lage und Umfeldanalyse

In Großunternehmen wird die strategische Ausrichtung häufig mit Unterstützung interner Stabsabteilungen festgelegt. Bei KMU sind solche Stabsabteilungen die Ausnahme und das Management ist häufig operativ so eingebunden, dass strategische Überlegungen zu kurz kommen. In solchen Fällen kann ein steuerlicher Berater, der Erfahrung in der Strategieberatung hat, für KMU eine interessante Alternative zum Aufbau eigener Ressourcen oder zur Einbindung von Consultingunternehmen sein. weiterlesen

Zollrechtliche Gestaltungsempfehlungen – Vorbereitung auf Zollprüfungen im Rahmen der Exportkontrolle

Spätestens wenn der Zoll eine Prüfung ankündigt, sollten sich Unternehmer intensiv auf diese Prüfung vorbereiten und sich auch auf überraschende Anfragen einstellen. Nachfolgend stellen wir den Ablauf einer Zollprüfung und mögliche Schwerpunkte einer Exportkontrolle dar. weiterlesen

Änderungen für Betriebsstätten im Ausland durch BEPS 7 lösen umfangreichen Handlungsbedarf aus

Die OECD und die G20-Staaten haben im Herbst vergangenen Jahres 15 Maßnahmenpakete zur Bekämpfung internationaler Gewinnverkürzungen und -verlagerungen („Base Erosion and Profit Shifting“, BEPS) vorgestellt. BEPS 7 betrifft die Verhinderung der künstlichen Vermeidung von Betriebsstätten und weitere Aspekte der steuerlichen Behandlung in grenzüberschreitenden Fällen. Für deutsche Unternehmen ergeben sich zum Teil erhebliche Auswirkungen. weiterlesen

Zollrechtliche Gestaltungsempfehlungen – Nachweis des Warenursprungs im Rahmen der Importkontrolle

Aspekte des Zollrechts werden in unserem international verflochtenen Wirtschaftsleben immer wichtiger. Auf der Importseite stellt sich das Problem, dass der Zoll den Importeur oft erst Jahre nach der Einfuhr von Waren damit konfrontiert, dass der Zollpflichtige im Inland über den Ursprung der Ware getäuscht worden sein könnte. Will der Zoll dann den regulären Zoll oder sogar Antidumpingzoll nacherheben, kommt es darauf an, wer für den Ursprung der Ware beweispflichtig ist. weiterlesen